Plastik im Meer – Was können wir tun?

Plastik im Meer? Wie kann es sein, dass fast jedes erdenkliche Plastikprodukt im Meer aufgefunden wird und es mittlerweile 6x so viel Plastik wie Plankton im Ozean gibt? Wichtig ist: Wir haben keine Zeit zu verlieren! Sonst wird es 2050 mehr Plastik als Fisch geben. Lass uns gemeinsam die Verschmutzung der Meere bekämpfen. Wir zeigen dir, wie auch du mit ganz einfachen Schritten anfangen kannst.

Wie entsteht Plastikmüll im Meer?

Jede Minute landet eine LKW-Ladung Müll im Meer. Ein Großteil des Meeresplastiks entsteht durch die Fischerei. Netze, Taue, Verpackungen werden oft im Meer zurückgelassen und Müll achtlos über Bord geworfen. Ein Großteil des Mülls stammt allerdings vom Land! Nur ein kleiner Teil des weltweiten Abfalls wird wirklich recycelt. Selbst bei uns, hier in Deutschland, sind es nur ca. 13% – und damit stehen wir sogar mit an der Recyclingspitze. Viele Produkte, die wir tagtäglich nutzen, enden, wenn es gut läuft, auf Mülldeponien. Wenn Produkte nicht richtig entsorgt werden, werden sie entweder über Bäche und Flüsse ins Meer transportiert oder wehen in Küstengegenden sogar direkt ins Meer. Das nächste Problem dabei ist das Mikroplastik.

Was ist Mikroplastik?

Mikroplastik sind Plastikteilchen, die kleiner als 5mm sind. Sie entstehen auf verschiedene Arten, zum Beispiel durch das Zerbrechen über Zeit von größeren Plastikteilen. Aber auch alleine bei jedem Waschgang von Kleidung, die künstliche Fasern enthält (zum Beispiel Polyester oder Polyacryl), lösen sich kleinste Teilchen aus und werden in das Wasser gespült.

Ihre unscheinbare Größe sorgt dafür, dass sie von vielen Meeresorganismen mit Nahrung verwechselt oder passiv aufgenommen werden. Das macht ein nachträgliches Entfernen aus der Umwelt unmöglich und viele Tiere und Pflanzen verenden daran. Auf diesen Wegen landet es ebenfalls auch in unserer Nahrung. Schätzungsweise nehmen wir wöchentlich das Gewicht einer Kreditkarte an Plastik auf. 

Wo befindet sich der meiste Müll?

Der Müll formt sich in riesigen Müllstrudeln durch Meeresströmungen zu sogenannten ​​Plastikinseln. Ein Großteil dieser Inseln schwimmt unter der Wasseroberfläche und ist daher aus der Luftperspektive kaum zu erkennen. Eine Schätzung geht von ungefähr 5 Inseln weltweit aus! Die Plastikinsel im Nordpazifik, die bisher am besten erforscht ist, soll bis zu 15.000.000 km2 groß sein. Und das auf eine Dichte von etwa 1 Million Partikel pro km2. 

Was kannst du gemeinsam mit truemorrow dagegen tun?

Durch deine nachhaltigen Produkte verzichtest du bereits auf Einweg- oder Mikroplastik. Damit vermeidest du, dass zusätzlicher Plastikmüll im Meer landet. Bei truemorrow findest du für deine tägliche Körperpflege eine ganze Reihe von Produkten, die deinen täglichen Plastikkonsum reduzieren.

Wie reduzieren wir Meeresplastik?

Das müssen wir wieder einsammeln: Deshalb unterstützt truemorrow für dich Climate Partner. Besonders spannend ist das Herzensprojekt: “Plastic Bank”. Hier geht es darum, in Entwicklungsländern wie Haiti, Brasilien oder Indonesien die riesigen Plastikmengen zu verringern, die vom Land ins Meer getrieben werden. Das läuft wie folgt ab: Einheimische bekommen die Chance auf Arbeit, sammeln Plastikmüll ein und können diesen dann gegen Geld, Lebensmittel und Trinkwasser eintauschen. Das Projekt sorgt also nicht nur für weniger Plastik im Meer, sondern schafft auch neue Arbeitsplätze vor Ort. Der eingetauschte Gegenwert ist höher als der Marktwert des Plastiks, sodass die Menschen wirklich davon leben können und gleichzeitig den Planeten sauberer machen. Das gesammelte Plastik wird im Anschluss übrigens zu sogenanntem “Social Plastic” verarbeitet. Das heißt durch das Recyceln des Plastiks entstehen neue ökologisch und sozial verträgliche Produkte! 

Mit jedem truemorrow Produkt unterstützt du das Projekt Plastic Bank ganz automatisch und darauf kannst du richtig stolz sein!


Bitte beachte, dass Kommentare vor der Veröffentlichung freigegeben werden müssen