Zahnpasta – einfach plastikfrei selber machen!

Alle zwei Monate tauschen wir unsere Zahnbürste aus, für eine optimale Mundhygiene. Ungefähr so lange hält auch eine herkömmliche Tube Zahnpasta – ehe wir sie in den Müll werfen. Vornehmlich in den Plastikmüll. Und oftmals verstehen wir beim Lesen der Inhaltsstoffe nur Bahnhof, wenn wir sie überhaupt einmal lesen.

Dabei können wir in Sachen Zahnpasta genauso nachhaltig und plastikfrei sein, wie mit deiner noch nachhaltigeren truemorrow Bambus-Zahnbürsten!
 Deshalb zeigen wir dir heute ein einfach DIY für eine Zahnpasta aus klassischen Küchenzutaten.

Kokosöl wirkt dabei antibakteriell, antiviral, antifungal sowie antiparasitär.
Es hat einen vollkommen neutralen Geschmack und gibt deiner Zahnpasta die perfekte Konsistenz.
Beachte dabei, dass es sich um eine Bio-Kokosöl handelt!

Natron wirkt in diesem Fall als Schleifstoff, hellt die Zähne natürlich auf und dank seiner Basizität ist es in der Lage, einen gesunden ph-Wert im Mundraum zu schaffen. Kariesverursachende Säuren & Co. können somit auch neutralisiert werden. Toller Nebeneffekt, oder?

Zutaten DIY Zahnpasta: Minze, Kokosöl, Natron

Und so gehts: 

Basis Zutaten

 

  • 4-5 EL Bio-Kokosöl
  • 2-3 EL sehr feines Natronpulver

 

Zusätzliche mögliche Zutaten 

 

  • Xylit (Birkenzucker)
  • Kurkuma
  • Zimt
  • Thymian
  • Salbei
  • Kamille
  • Ätherisches Minzöl
 

Anleitung

 

Das Kokosöl in einem Wasserbad leicht erwärmen.

Sobald es vollkommen flüssig wird, Natron langsam unterrühren.

Die Zusatzzutaten deiner Wahl hinzufügen, kurz abkühlen lassen und umfüllen in einen Behälter, zum Beispiel ein sauberes Marmeladenglas.

 

Tipp

Die Haltbarkeit der Zahncreme richtet sich nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum des Kokosöls.

Kokosöl wird bereits ab 23 Grad flüssig. Sobald es wieder wärmer wird, sollte die Creme in den Kühlschrank gestellt werden, damit sich das Natron nicht am Boden absetzt.

 

Wichtig

Bevor du diese Zahnpasta in deiner täglichen Routine integrierst, empfehlen wir dir, mit deinem Zahnarzt/deiner Zahnärztin Rücksprache zu halten und insbesondere auf die Zutaten einzugehen und ob diese für dich geeignet sind und welche Alternativen er/sie dir ggf. empfiehlt.

 

Viel Spaß beim Nachmachen!

 

Quelle: Smarticular 2021


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