Was ist der Veganuary?

Veganuary Photo

2022 ist endlich da und damit auch der Veganuary. Du bist hoffentlich genauso motiviert wie wir, dieses Jahr mit aller Frische und noch mehr Vollgas in eine noch nachhaltigere Welt zu starten! Wir zeigen dir, was der Veganuary ist und weshalb du unbedingt dabei sein solltest!

Was bedeutet Veganuary?

Veganuary ist eine Herleitung aus dem Englischen und kombiniert die Worte: Vegan und January miteinander – ein veganer Januar also! Aber was heißt das konkret? Der Veganuary ist eine Kampagne, die 2014 in Großbritannien ihren Ursprung hat und mittlerweile Menschen auf der ganzen Welt zusammenbringt. Das gemeinsame Ziel: Zu Beginn des Jahres einen Monat lang vegan konsumieren – also frei von jeglichen tierischen Produkten, sowohl was die Ernährung angeht, als auch Kosmetik, Körperpflege, Kleidung und anderen Bereiche des Alltags! Deinen Konsum weg von tierischen Produkten und hin zu rein pflanzlichen Alternativen zu lenken, ist gar nicht so schwer, wie es dir vielleicht erscheint! 

Warum ist der Veganuary wichtig für eine nachhaltige Welt?

Damit du ein Gefühl dafür bekommst, was für einen Riesen Impact der Veganuary schafft, haben wir dir ein paar Fakten herausgesucht. Laut einer Studie der Harvard Universität konnten eine Million Veganuary Teilnehmer*innen Folgendes bewirken:

  • 6,2 Millionen Liter Wasser einsparen→ Das sind eine halbe Million Toilettenspülungen! 
  • 103.840 Tonnen CO2 Emissionen einsparen  → Das entspricht fast 15.000 Umrundungen der Erde mit dem Auto 
  • Das Leben von 3,4 Millionen Tieren retten

Dazu kannst auch du dieses Jahr beitragen! Schauen wir uns doch mal an, was du konkret mit einer veganen Lebensweise bewirkst:

Vegane Ernährung bedeutet Umweltschutz

CO2 Emissionen

Ein wichtiger Aspekt und eine große Motivation hinter einer veganen Lebensweise, ist der Impact, den du für deinen Planeten schaffst. Im Durchschnitt produziert eine Person in Deutschland jährlich elf Tonnen Treibhausgase! Mit einer veganen Ernährung kannst du diesen Wert auf 9 Tonnen im Jahr reduzieren. Tierhaltung ist nämlich sehr ressourcenintensiv und verursacht daher wesentlich mehr Treibhausgase als der Anbau von pflanzlicher Nahrung. Eine Studie der WWF zeigt zum Beispiel, dass ein Liter Vollmilch das Klima mit 1,63 kg CO2-Äquivalenten belastet. Pflanzendrinks wie Hafermilch, Mandelmilch, Sojamilch oder Cashew-Milch hingegen verringern diesen Fußabdruck fast bis zur Hälfte. Ganz schön bewundernswert, oder? Wenn du dich für eine vegane Ernährung entscheidest, wird weniger Landfläche beansprucht und mehr Fläche für Bäume verfügbar, wodurch im Umkehrschluss mehr CO2 entsteht!

Und wo bekomme ich meine Proteine her?

Keine Sorge: Bei einer veganen Ernährung und Lebensweise musst du keinesfalls auf die richtige Proteinzufuhr verzichten. Es gibt unzählige Möglichkeiten an pflanzlichen Proteinen, so zum Beispiel eine Kombination aus Hülsenfrüchten und Getreide, wie zum Beispiel Linsen mit Reis oder andere Hülsenfrüchte wie Kichererbsen, Bohnen oder Süßlupinen. Auch in Quinoa, Tofu, Samen, Nüssen und Gemüse befinden sich pflanzliche Proteine.

Ein Zeichen gegen Tierquälerei

Massentierhaltung – Hühner in Käfig eingesperrt

Mit einer veganen Lebensweise setzt du ein Zeichen gegen die industrielle Massentierhaltung, durch die jährlich circa 74 Milliarden Nutztiere getötet werden. Diese Tiere werden meist in dunklen und engen Käfigen und Ställen gehalten und mit Antibiotika gefüttert, um möglichst lange zu überleben. Auch bei der Produktion von Milch gibt es Missstände, die du durch pflanzliche Alternativen vermeidest. Um Milch zu geben, muss die Kuh jedes Jahr ein Kälbchen bekommen. Nach der Geburt werden diese Kälber dann von der Mutter getrennt und wachsen nun auf, um ebenfalls als Milchkühe benutzt zu werden. Das ist nur eins von vielen Beispielen.

Wichtig ist es zu verstehen, dass vegan sein nicht nur bedeutet, auf die Ernährung zu achten. Achte auch bei Kosmetik und Körperpflege auf vegane Inhaltsstoffe! Tiere leiden nämlich nicht nur in der direkten Nahrungsproduktion. Auch Tierversuche für Kosmetik und Körperpflege sorgen für grausame Zustände und Bedingungen für Tiere. Nimm dir am besten eine ruhige Minute und schau dir die Produkte in deinem Badezimmer einmal an. Wie viele davon sind auf Tierversuchs-Basis entstanden? Wie viele davon sind bereits vegan? Natürlich bringt es nichts, die nicht-veganen Produkte zu entsorgen. Brauch sie auf und hol dir dann vegane Alternativen. Falls du es noch nicht wusstest, die truemorrow Produkte sind alle vegan und cruelty-free! Also schau gerne hier bei unseren Produktlinien Head & Body, Dental und Shaving vorbei, um dir Alternativen herauszusuchen. Bei der Wahl deiner Kleidung, solltest du auf Stoffe wie Leder, Wolle, Daunen oder Pelz verzichten, denn auch die verursachen Tierleid. Entscheide dich stattdessen für Stoffe wie Baumwolle, Leinen, Kork oder Ananasleder.

Veganismus für deine Gesundheit

Veganismus beeinflusst die Gesundheit – zum Beispiel Herzerkrankungen

Neben dem Impact den du für deinen Planeten, sowie die Tierwelt schaffst, tust du auch dir und deinem Körper mit einer veganen Lebensweise etwas Gutes. Denn Veganer*innen haben meist ein niedrigeres Risiko für Volkskrankheiten wie zum Beispiel Typ 2-Diabetes, Herzerkrankungen oder Übergewicht. Das liegt unter anderem an einem niedrigeren Cholesterinwert im Blut. Cholesterin ist eine fettähnliche Substanz und kann in zu hoher Dosierung gesundheitsschädigend sein. Diese wird normalerweise durch tierische Eiweiße aufgenommen, die bei einer veganen Ernährung wegfallen. Oftmals neigt man bei einer veganen Lebensweise ebenso zu einem höheren Obst- und Gemüsekonsum, welcher sich positiv auf die Lebenserwartung auswirken kann. 

Jetzt weißt du, welche Vorteile eine vegane Lebensweise mit sich bringt und bist hoffentlich motiviert, dem Ganzen diesen Monat eine Chance zu geben! Schreib uns gerne mal, welche Tipps und welchen Content du noch von uns brauchst, um direkt durchzustarten. Viel Spaß beim Veganuary!

Bleib sauber, 

Dein truemorrow Team


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